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Bloß keinen Stress - Unsere 8 Homeschooling Tipps für Grundschulkinder

Bloß keinen Stress - Unsere 8 Homeschooling Tipps für Grundschulkinder

Ein Lockdown jagt den nächsten. Das bedeutet nicht nur für uns Eltern einen organisatorischen Aufwand, sondern ist auch anstrengend für unsere Kinder, die die sozialen Kontakte noch viel mehr brauchen als wir. Doch jammern hilft nichts. Wir müssen das Beste aus dieser schwierigen Situation machen. Darum haben wir in diesem Beitrag ein paar hilfreiche Tipps für das Homeschooling für Grundschulkinder.

Homeschooling Tipps für Grundschulkinder

Homeschooling-Routine mit den Kindern entwickeln

Genauso wie der Alltag in der Schule routiniert abläuft, gibt die Entwicklung von Gewohnheiten im Homeschooling den Kindern ein Gefühl von Sicherheit. Das bedeutet nicht, dass Kinder schon um sechs Uhr aufstehen müssen, um pünktlich um acht am Schreibtisch zu sitzen. Gestaltet den Tag so, wie es für die ganze Familie angenehm ist. Macht es euch gemütlich, frühstückt zusammen und überlegt gemeinsam, was es heute zu tun gibt. Dabei hilft ein Tagesplan sehr.

Gemeinsam einen Tagesplan erstellen

Ein Tagesplan ist für die tägliche Routine sehr wichtig. So weißt dein Kind, wann die Lernzeiten sind und wann es nicht mehr lernen muss und spielen kann. Genau so, wie wir Großen unsere Arbeit nicht mit nach Hause nehmen wollen, möchten die Kinder sicherlich auch nicht den ganzen Tag von den Eltern mit Matheaufgaben verfolgt werden.

Gestalte den Tagesplan gemeinsam mit deinen Kindern aber plane nicht alles bis ins kleinste Detail. Lass genug Zeit am Morgen zum Wachwerden und am Nachmittag für die Freizeit. Ein paar Stunden täglich an der frischen Luft sollten natürlich nicht fehlen. Kinder brauchen die Natur und Bewegung genauso sehr wie Essen und Schlaf.  

Die Homeschooling Lernzeit auf ein Minimum reduzieren

In der Schule sitzen die Kinder meist von 8 bis 15 Uhr an ihren Schreibtischen. Doch so lange müssen sie zu Hause nicht lernen. In der Schule gibt es Pausen und auch im Unterricht wird nicht hoch konzentriert 45 Minuten hart gearbeitet. Die ersten 10 Minuten sind Kinder in der Regel damit beschäftigt, zur Ruhe zu kommen und ihre Bücher aufzuschlagen. Daneben werden viele Fragen gestellt und Lernpause durch Ruhestörung sind auch vorprogrammiert. Bei acht Unterrichtsstunden am Tag lernen Kinder aktiv 1,5 bis 2 Stunden. Du musst also kein schlechtes Gewissen haben, wenn dein Kind nicht fünf Stunden am Tag am Schreibtisch sitzt.

Verschiedene Lernformen ausprobieren

Nicht alle Kinder lernen auf die gleiche Art und Weise und das ist auch gut so. Der große Vorteil im Homeschooling ist, dass du mit deinem Kind gemeinsam herausfinden kannst, wie es am liebsten lernt.

Der kinästhetische Lerntyp präferiert das "learning by doing". Der visuelle Lerntyp lernt am besten mit der Hilfe von Grafiken und Illustrationen und der auditive Lerntyp kann die Lerninhalte besonders gut aufnehmen, wenn er diese sich anhören kann.

Es ist vollkommen in Ordnung, die langweiligen Arbeitsblätter liegen zu lassen und stattdessen zu malen, informative Videos passend zu Thema zu schauen oder mit verschiedenen Materialien zu experimentieren.

Buchstaben lernen ist mit unseren ABC-Lernkarten kinderleicht. Je nachdem, wie du mit den Lernkarten spielst, sind die Karten für alle drei Lerntypen geeignet.

Der kinästhetische Lerntyp kann die ABC-Lernkarten in die richtige Reihenfolge bringen. Gehört dein Kind zu den auditiven Lerntypen, kannst du ihm im Gespräch helfen, das ABC zu verinnerlichen, indem du ihm die Buchstaben zeigst und ihn raten lässt, welches Waldtier mit dem jeweiligen Buchstaben beginnt. Der visuelle Lerntyp wird die lustigen Illustrationen lieben. Wie ihr mit den ABC-Lernkarten spielt, ist euch überlassen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das Lernen mit den ABC-Lernkarten ist ein Spiel und neben den Buchstaben lernen die Kleinen ganz automatisch süße Waldbewohner und sogar englische Vokabeln kennen. 

Spielpausen einbauen

Während der Unterrichtszeit brauchen Kinder Pausen. In der Schule erfolgen diese im festen Rhythmus. Diesen festen Rhythmus der Pausen brauchst du zu Hause nicht einzuhalten. Wenn dein Kind gerade hoch konzentriert am Arbeiten ist, dann solltest du es nicht zwingen, eine Pause einzulegen. Die Pausen beim Homeschooling können flexibel nach Lust und Laune gestaltet werden. Genau so wie in der Schule ist es hilfreich, die Pause analog mit Toben und Spielen zu gestalten.

Lernen was gerade Spaß macht

Was lernt dein Kind gerade besonders gerne? Mag es eher Mathe oder lieber englische Vokabeln lernen. Zu Hause könnt ihr frei entscheiden, was wann gelernt wird. Lass deinem Kind gerne die Wahl, denn das stärkt das Selbstbewusstsein und ist ein großer Schritt in Richtung Selbstständigkeit.

Kontakt zu den Mitschülern halten

Kinder brauchen Kinder und falls der Unterricht im Homeschooling nicht online stattfindet, sonder mit Heft und Stift, lohnt es sich, das Kind darin zu unterstützen, über Facetime, Skype oder Whatsapp Kontakt zu den Mitschülern zu halten. Gerade kleineren Kindern, die noch nicht mit den Medien vertraut sind, macht ein Videotelefonat mit den Mitschülern sicherlich riesigen Spaß! 

Bloß keinen Stress

Gerade wenn wir unsere Kinder zu Hause selbst unterrichten, kommen wir schnell an unsere Grenzen. Damit das Homeschooling nicht in Stress ausartet, dürfen wir Eltern uns gerne ein wenig zurücknehmen und unsere Kinder einfach mal machen lassen. Plant Zeiten ein, an denen die Kleinen auch mal alleine ein paar Aufgaben lösen, malen oder selbstständig spielen. 

Wenn es mal gar nicht geht, eure Kinder keine Lust aufs Lernen und Homeschooling haben, ist das auch vollkommen ok, denn besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen.

Lasst das Homeschooling ausfallen und macht einen Spaziergang durch den Park oder den Wald. In der Natur gibt es auch jede Menge Spannendes zu entdecken und das Lernen funktioniert ganz automatisch. 

Wer auf der Suche nach Spielideen für den Wald ist, dem kann ich unser Waldbingo zum Ausdrucken und Ausmalen oder die Eierkarton-Vorlage zum Ausdrucken empfehlen. 

Fernsehschauen oder der Konsum von anderen digitalen Medien ist allerdings keine gute Alternative. Da merken sich die Kleinen nämlich und werden darauf auch am nächsten Tag bestehen.